Wahlausschuss gibt Startschuss für Bürgermeisterwahl in Witten – DIE LINKE. Kandidatin Ursula Weiß auf Platz 2 des Stimmzettels

Auf seiner Sitzung am Dienstag, 28.07.2015 hat der Wahlausschuss der Stadt Witten entschieden, wer zur Bürgermeisterwahl antreten darf. Gleichzeitig hat er die Reihenfolge der Kandidatinnen auf dem Wahlzettel festgelegt. Für DIE LINKE tritt Ursula Weiß mit der Nummer 2 auf dem Stimmzettel an. Als Erster ist der gemeinsame Kandidat der Großen Koalition in Witten notiert. Für DIE LINKE in Witten wird mit dieser personellen Alternative auch die zentrale Kontroverse im Bürgermeisterwahlkampf deutlich: Wird Witten sozialer, ökologischer und demokratischer oder wird die perspektivlose Politik der Großen Koalition fortgesetzt?

Die Wittenerin Ursula Weiß ist 55 Jahre alt und besitzt über 25 Jahre kommunalpolitische Erfahrung. Sie ist Diplom-Sozialwissenschaftlerin und hat auch eine Ausbildung als Krankenschwester. Beruflich betreut sie psychisch kranke SeniorInnen. Im Wittener Stadtrat ist sie Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. Außerparlamentarisch ist sie in der Umweltbewegung aktiv, insbesondere in der Bewegung gegen das gefährliche Gasbohren „Fracking“.

Ursula Weiß erklärt: „Mit der Entscheidung des Wahlausschusses ist der Wettbewerb um die besten politischen Konzepte eröffnet. Ich stehe für ein Ende des „Weiter so!“ der Großen Koalition. Witten muss sozialer, ökologischer und demokratischer werden. Die Stadt darf nicht zum Spielball reicher Investoren werden, sondern muss für alle da sein. Arme dürfen nicht weiter ausgegrenzt werden. Der Abbau sozialer und kultureller Angebote muss gestoppt werden. Die Spielflächen für Kinder dürfen nicht weiter abgebaut werden. Statt betonierter Flächen brauchen wir „grüne Oasen“ in der Stadt. Die regionalen Grünzüge dürfen nicht angetastet werden. Und die Stadt muss endlich kooperativ mit Bürgerinitiativen zusammenarbeiten. Als Bürgermeisterin werde ich neue Impulse setzen, damit Witten Bewährtes erhält und neue soziale und ökologische Schritte in die Zukunft geht.“

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