Besuchen Sie die Versammlung der Stadt Witten zum Wickmanngelände!

Seit Monaten ist die Auseinandersetzung um die zukünftige Nutzung des Wickmanngeländes in vollem Gang. Dabei drohen die Interessen der Nachbarn unter die Räder zu kommen. Damit dies nicht geschieht, ist es wichtig an der Veranstaltung der Stadt Witten  zum Wickmanngelände teilzunehmen.

Am 26.8.2015, 18.00 Uhr führt die Stadt Witten eine Veranstaltung im Gemeindehaus der katholischen Kirchengemeinde Annen, Pfarrheim St. Joseph, Stockumer Str. 13 im Rahmen der frühzeitigen Bürgerbeteiligung gemäß den Vorschriften des Baugesetzbuchs durch. Dort wird über die ersten Schritte zur Realisierung des Vorhabens berichtet. Sie haben dabei die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Ihre Bedenken vorzutragen.

Nutzen Sie die Möglichkeit! Kommen Sie zur Versammlung! Schützen Sie ihre Lebensqualität!

Nachdem die Wittener Stadtverwaltung die überdimensionierte Ansiedlung und Nutzung des Geländes verhindern wollte, hat dies die Große Koalition aus SPD und CDU im Witten Stadtrat torpediert und Investoreninteressen nachgegeben.

Doch dies ist einigen Parteien noch immer nicht investorenfreundlich genug. So verlangen WBG und Piraten, erst gar keinen Bebauungsplan für das Gelände aufzustellen, der eine geordnete Entwicklung sicherstellen würde. Stattdessen sollen lediglich Einzelbaugenehmigungen erteilt werden. Auch SPD und CDU schließen Einzelbaugenehmigungen nicht aus. Damit würde die Erstellung eines Umweltberichts entfallen, in dem detailliert die Auswirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit geprüft werden. Die direkt Betroffenen würden im Gegensatz zum Bebauungsplanverfahren nicht mehr angehört und an der Entscheidungsfindung beteiligt.

Die Durchsetzung des Vorhabens auf Biegen und Brechen und ohne Bürgerbeteiligung hätte erhebliche Konsequenzen für die Anwohner und ihre Lebensqualität. Aufgrund der großen geplanten Verkaufsflächengröße ist mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Dies führt nicht nur zu einer Beeinträchtigung der Knotenpunkte an der Westfalenstraße und Annenstraße. Vielmehr wäre das gesamte Verkehrsnetz Annens negativ beeinflusst. Die Folge ist ein erhöhter Ausstoß von Feinstaub, der zur Zunahme von Atemwegsbeschwerden und Lungenkrebs führen kann. Außerdem würden vermehrt Stickoxide ausgestoßen, die eine Reizung und Schädigung der Atmungsorgane hervorrufen. Hinzu kommt eine ausgeprägte Lärmproblematik.

Ich setze mich  zum Schutz der Bevölkerung für ein Bebauungsplanverfahren auf hohem Niveau ein. Unterstützen Sie mich dabei!