LINKE verurteilt Brandanschlag auf geplante Flüchtlingsunterkunft in Witten

Willkommenskultur für Flüchtlinge muss erhalten bleiben.

Am frühen Morgen entdeckten die Bauarbeiter, die mit dem Umbau des leer stehenden Gebäudes in Witten-Bommerholz beschäftigt waren, dass in der Nacht ein Brandsatz gelegt wurde. Der Schwelbrand konnte schnell gelöscht werden, bevor große Schäden entstanden. „Es ist davon auszugehen, dass fremdenfeindliche und rassistische Motive zu diesem Brandanschlag geführt haben“, so Ursula Weiß, Bürgermeisterkandidatin der LINKEN Witten. „Flüchtlinge sollen bei uns Hilfe und Aufnahme finden. Eine geplante Unterkunft zu zerstören, ist menschenfeindlich. Die Täter verurteile ich aufs Schärfste.“

In Witten haben viele ehrenamtliche HelferInnen, die Bediensteten der Stadtverwaltung und die Wittener BürgerInnen eine lebendige Willkommenskultur aufgebaut. „Sprachkurse, Sachspenden und persönliche Kontakte haben es Flüchtlingen erleichtert, hier in Witten Frieden zu finden. Eine sichere Unterkunft ist notwendig, um die Strapazen der Flucht und die Erlebnisse im Heimatland dauerhaft verarbeiten zu können. Dieser Brandanschlag soll Verunsicherung und Angst bei allen Beteiligten auslösen. Das dürfen wir nicht zulassen. Fremdenfeindlichkeit und Rassismus haben in Witten weiterhin keinen Platz“, führt Ursula Weiß weiter aus.

(Presseerklärung DIE LINKE OV Witten/Wetter)