Antworten von Ursula Weiß an Image Witten

Zur Person:

Geburtsjahr: 1960

Geburtsort: Witten

Wohnort: Witten

Familienstand: Verheiratet (keine Kinder)

Ausbildung: Diplom-Sozialwissenschaftlerin (Ruhr-Universität Bochum) und examinierte Krankenschwester (Marien-Hospital Witten)

Stichworte zur Berufskarriere:

Freiwilliges Soziales Jahr im Diakonischen Werk Witten, Tätigkeit als Intensivkrankenschwester im Marienhospital Herne, Beschäftigte an der FernUniversität Hagen und an der Ruhr-Universität Bochum, Fraktionsgeschäftsführerin, Koordinatorin im Treff Ü 65, Viadukt e. V. Witten

Hobbys: Kino, Krimis und Yoga

Warum treten Sie an?

Witten muss sozialer, ökologischer und demokratischer werden. Die Bürgerinnen und Bürger müssen mehr Informationen über die Politik im Rat und in der Verwaltung erhalten und stärker mitbestimmen können. Bestehende Grünflächen müssen bewahrt und erweitert werden. Als Bürgermeisterin werde ich mich dafür einsetzen, dass die Finanzen der Stadt durch höhere Zuwendungen von Bund und Land so verbessert werden, dass Witten wieder handlungsfähig wird.

Was läuft falsch in der Stadt?

Warum?

Was machen Sie besser?

Die bisherige Politik der Stadtspitze ignoriert die drängenden sozialen und ökologischen Probleme. Strom- und Wassersperren müssen zukünftig durch eine veränderte Praxis der Stadtwerke verhindert werden. Das Grundwasser darf nicht durch die gefährliche Gasfördermethode Fracking gefährdet werden. Witten braucht Grüne Oasen und keine betonierten Plätze. Die Arbeit des Rates muss durch eine Übertragung im Internet für jeden nachvollziehbar sein.

Wie kann das funktionieren?

Durch Gespräche mit Betroffenen, den Sozialverbänden, Bürgerinitiativen und Fachleuten können gemeinsam gute Lösungen für Alle erarbeitet werden. Gemeinsam mit Interessierten und den Stadtwerken werde ich ein Konzept erarbeiten, wie drohende Sperren vermieden werden können. Ich werde ein Bündnis aller BürgermeisterInnen in NRW initiieren, um gemeinsam Fracking zu verhindern. Für den Freiflächenschutz und die Begrünung der Stadt werde ich gemeinsam mit der Verwaltung ein neues, ökologisch orientiertes Leitbild entwickeln. Gegen das Stärkungspaktgesetz NRW werde ich aktiv werden, da es den Leistungsabbau der Verwaltung bewirkt und der finanziellen Konsolidierung Wittens nicht hilft. Für die Entschuldung von Witten ist zudem über einen Schuldenschnitt zu verhandeln. Diese Aufgaben würde ich gerne als Bürgermeisterin übernehmen.

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