Wittener LINKE Ursula Weiß wirbt für Solidarität mit Erziehern und Erzieherinnen – Land und Bund müssen für notwendige Mittel aufkommen

Nach der Ablehnung des Schlichterspruchs im Kita-Streik appelliert DIE LINKE an die Eltern, Verständnis und Solidarität mit den Beschäftigten der Sozial- und Erziehungsberufe aufzubringen. Die überfällige Aufwertung dieser Berufe muss nun endlich erfolgen. Dafür müssen Bund und Land die nötigen Mittel bereitstellen.

Ursula Weiß, Bürgermeisterkandidatin der Wittener LINKEN, erklärt hierzu: „Die Entscheidung der Beschäftigten der Sozial- und Erziehungsberufe ist nachvollziehbar und mutig. Bei gewöhnlichen Streiks drohen die Beschäftigten ihrem Arbeitgeber mit wirtschaftlichen Schäden und haben damit ein direktes Druckmittel gegen ihn. Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst hingegen sind hingegen auf die Unterstützung der Öffentlichkeit angewiesen. Dafür werbe ich. Es geht bei diesem Streik nicht um kleine Gehaltsaufbesserungen, sondern um die Anerkennung qualifizierter Arbeit, die sich in einer entsprechenden Eingruppierung und einem gerechten Lohn ausdrücken muss. Dies sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Die öffentlichen Arbeitgeber sind aufgefordert, den Gewerkschaften ein akzeptables Angebot zu unterbreiten. Damit könnte auch ein weiterer Kita-Streik verhindert werden.“

„Die gute Betreuung und die qualifizierte Erziehung unserer Kinder sind die besten und nachhaltigsten Investitionen in unsere Zukunft“, stellt Ursula Weiß abschließend fest.

Die Arbeitgeberseite hätte mit dem Schlichterspruch Gehaltssteigerungen im niedrigen einstelligen Prozentbereich akzeptiert. Wenig für die Beschäftigten, aber dennoch viel Geld für eine klamme Kommune wie Witten. Immerhin geht es um viele Beschäftigte. Da es sich im Erziehungsbereich um öffentliche Pflichtleistungen handelt, sind aus Sicht der Linken Bund und Land gefordert, den Trägern die notwendigen Mittel für eine leistungsgerechte Bezahlung ihrer Beschäftigten zur Verfügung zu stellen.

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